Sterbebegleitung

Sterben ist ein Teil des Lebens,
der letzte Weg für den Sterbenden – mit den Lebenden.
Die Zeit des Sterbens ist eine intensive, letzte Lebenszeit.

Krankheit und Tod sind noch immer Themen, über die man nicht gerne spricht. Dabei ist es für viele wichtig, dass jemand da ist, der ihnen die Hand hält, mit dem sie über Gott und die Welt reden oder lachen und weinen können. Es kommt nicht darauf an, auf jede Frage eine Antwort zu wissen. Die Nähe zählt.

Es gibt in Fulda verschiedene Einrichtungen, die Sterbende und deren Familien begleiten. Viele von ihnen haben sich zur "Trauerhilfe Fulda – Christliches Netzwerk zur Trauerbegleitung" zusammengeschlossen. Darüber hinaus bietet die Trauerhilfe Fulda jährlich im November einen Vortrag zum Thema "Trauer" sowie am zweiten Adventssonntag einen Ökumenischen Gottesdienst für alle, die um ein Kind trauern, an.

Auch Pfarrerin Baumgart und Pfarrerin Oehm-Ludwig bieten Ihnen gern ihre Begleitung an. Ein Anruf genügt! (Pfarrerin Baumgart: 96598290/ Pfarrerin Oehm-Ludwig: 52690)

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:
geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit;
weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit;
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit;
suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit;
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit;
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit.
(aus der Bibel: Prediger 3,1-7)


Beerdigung

Familie und Verwandte, Freunde und Bekannte kommen zusammen. Mancher meint, er müsse Haltung bewahren. Andere lassen ihren Gefühlen freien Lauf. Spontane Gefühle und Etikette vermischen sich. Jeder wünscht sich ein Wort, das ihn erreicht und ihm den Abschied möglich macht. Die Beerdigung kann ein gemeinsames Abschiednehmen von dem Verstorbenen sein. Eine letzte öffentliche Begegnung, die hilft, den Tod zu realisieren und loszulassen.

Die kirchliche Beerdigung bietet Raum und Zeit, Bilder und Sprache für diesen Abschied. Gerade im Trauergottesdienst finden sich Worte für das, was sonst kaum Ausdruck findet. Für den Tod, für den Schmerz, für den Wunsch, dass die Toten bei Gott geborgen sind, für neue Hoffnung für den Alltag ohne den Toten und auf ein Leben, das stärker ist als der Tod.

Haben Sie Fragen zur Beerdigung? Dann sprechen Sie mit Pfarrerin Baumgart oder Pfarrerin Oehm-Ludwig!

Die Begegnung mit dem Tod ist die Auseinandersetzung mit dem Leben.
Mit allem, was war, was ist und nicht mehr sein wird.
Mit allem, was dennoch bleibt.
Es ist schwer, Abschied zu nehmen – für die Sterbenden und die, die weiterleben.
Es ist wichtig, sich dafür Zeit zu nehmen.

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