Kunst in der Kirche

Wandbild und Fenster:

Am Bild fällt Blaues auf. Es ist vielfältig. Dunkles Blau, helleres Blau, Weiß-Blau. Alles kantige Formen.

Das Blau ist deutlich in Bewegung auf Grünes hin. Die Formen des Grünen sind fließender, auch großflächiger. Unter dem Grünen schließlich breitet sich Braunes aus. Es sind kaum noch Formen zu erkennen. Auch ist im Braunen wenig Bewegung zu entdecken. Alles wird umschlossen und ist durchsetzt von Weiß. Immer wieder ist es direkt zu sehen, oft aber nur zu erahnen. Nur bruchstückhaft erscheint Rot. Ganz oben wird es vom Blauen fest begrenzt, in der Mitte hat Rot freien Lauf.

 

Keine Farbe wurde zufällig gewählt. Auch die Bewegung von oben nach unten ist nicht zufällig. Blau wird empfunden als Farbe der Tiefe und des Unerklärlichen. "Blau ist die Treue", sagen manche. Blau gilt auch als Farbe Gottes. Grün - die Farbe der Hoffnung. Wiesen, Felder, Wälder - die Erde ist geschmückt. Sie bleibt nie ganz braun, sondern kleidet sich - aus dem Braunen wächst Grünes, aus der unbestimmten Erde entwickeln sich kräftige Formen. Am Treffpunkt von Blauem und Grünem breitet sich, erst zaghaft, dann deutlich das schon oben sichtbare Rot aus. Diese Rot kann viele Namen haben.

"Unser Gott kommt und schweigt nicht." Dieses Wort aus dem Psalm 50 haben wir dem Bild beigegeben.

Das Braun der Erde wird im Fenster fortgesetzt. Dort ist es zusammen mit dem strahenden, lichten Weiß einziges Thema. Das Helle sucht sich - einer aufgehenden Pflanze gleich - seinen Weg durch Dunkles, Schweres. So könnten Erde und Mensch antworten auf das im Wandbild dargestellt Geschehen der Begegenung mit Gott.

Wandbild und Fenster wurden entworfen und ausgeführt von dem Künstler Erhardt Jakobus Klonk aus Oberrosphe bei Marburg.

 

Antependien an Altar und Kanzel:

Die Antependien für das Weihnachts- und das Pfingstfest wurden von Frau Andrea Lüth entworfen und hergestellt. Weihnachten 2011 und Pfingsten 2012 waren sie zum ersten Mal zu sehen.

Bilder folgen

 


Außenskulptur:

Die Außenskulptur stammt von Marcel Thiel (2008).

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