Gemeinde

Im Osten weithin sichtbare Hochhäuser mit Sozialwohnungen, im Nordwesten Ein- und Zweifamilienhäuser mit großzügigen Grundstücken, auf der Grenze ein kleines, gemütliches Gemeindezentrum – die Versöhnungskirche.

Diese Grenzlage ist bezeichnend: Zur Kirchengemeinde gehören nicht nur unterschiedliche Ortsteile Fuldas (vom ehemaligen Dorf mit gewachsenen Strukturen bis zum anonymen Stadtteil), sondern auch Menschen verschiedener Herkunft. Entsprechend "bunt" ist die Zusammensetzung in Gottesdiensten und Gemeindeveranstaltungen. 30% der etwa 3000 Gemeindemitglieder sind Aus- und Übersiedler, die in Fulda eine neue Heimat gefunden haben.

In dem Namen "Versöhnungskirche" klingt die in Jesus Christus geschehene Versöhnung mit Gott an. In seinem Leben, seinem Tod und seiner Auferstehung zeigt sich Gottes zuvorkommende und bedingungslose Liebe zu uns Menschen. Versöhnung ist aber auch christliches Anliegen in allen menschlichen Lebensbereichen von Familie bis Politik. Beides gründet in dem Auftrag Jesu Christi, die Botschaft von Gottes Reich zu verkündigen und zu leben.

Durch den Zuzug der Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion hat das Wort Versöhnung noch einen weiteren Anknüpfungspunkt gefunden: unterschiedlich geprägte Menschen zusammenbringen und ihnen auch im Glauben eine Heimat geben.

Wir bieten Raum für spirituelle Erfahrungen, die in der christlichen Tradition gründen, sowie für Begegnung und Austausch. Dabei ist es uns in unserer bunt gemischten Gemeinde wichtig, einen Umgang miteinander einzuüben, der gekennzeichnet ist von gegenseitiger Achtung.

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